Low Carb Flachswickel

Eigenschaften:

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    Es wird mal wieder Zeit in Erinnerungen an meine Kindheit zu schwelgen. Immer wieder habe ich da Gerichte, Gebäck und auch Kuchen im Kopf die ich früher mal gegessen habe. Diesmal musste ich an die schwäbischen Flachswickel denken. Oder, wie ich gelernt habe, anderen Orts Russenschlüssel oder Ringeleszöpfle. Wer von allem noch nichts gehört hat, dem gebe ich gerne eine kleine Erklärung. Flachswickel sind ein süßes Hefeteig-Gebäck welche mit Hagelzucker bestreut sind. In manchen Gegenenden isst man sie das ganze Jahr und ich kenne es so, dass sie die Landfrauen immer nach Fasching gebacken und verkauft haben.

    Meine Version ist natürlich Low Carb und glutenfrei. Auch den Hagelzucker habe ich weggelassen. Das liegt allerdings daran, dass es keinen gibt. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich mal vor Jahren grobes Xylit entdeckt hatte, aber das gab es nicht lange. Vermutlich liegt es einfach daran, dass der Xucker bei über 100 Grad schmilzt und darum eh nix mehr übrig bleibt. Darum wurden sie bei mir einfach zusätzlich in normales Xylit getunkt.

    Zubereitung Flachswickel:

    Die Eier mit dem Erythrit und dem Quark verquirlen.

    Dann das Mandelmehl, mit den Bambusfasern, der Trockenhefe und dem Flohsamenschalenpulver vermengen.

    Das Mehlgemisch zur Eier-Quarkmasse geben und die lauwarme Milch dazu geben. Anschließend die weiche Butter dazu geben und alles zu einem homogenen Teig verarbeiten.

    Nun den Hefeteig an einem warmen Ort (bei mir ist das immer der Backofen bei 45 Grad) mindestens eine Stunde gehen lassen.

    Nach der Ruhezeit gut durchkneten und zu 8 Kugeln formen.

    Jede Kugel zu einer Teigwurst verarbeiten die an den Enden dünner ist als in der Mitte. Die kann schon so 30 cm lang sein.  Zum einfacheren Ausrollen empfehle ich wie immer eine Silikonmatte.

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    Nun die 2 Enden neben einander legen und flechten, so dass oben eine Schlaufe entsteht.

    Die Flachswickel nun mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und in den vorgeheizten Backofen bei 160°c Umluft ca. 30 Minuten backen.

    Einen Teller mit Xylit vorbereiten und die Butter schmelzen.

    Wenn die Teigstücke noch warm sind mit der Butter bepinseln und in das Xylit tunken. Zum Schluss vollständig abkühlen lassen und genießen.

    Tipps und Anmerkungen:

    • Bambusfasern kann man nicht ersetzen. Höchstens durch Gluten.
    • Ich habe zum Bestreuen Xylit genommen, weil es für mich besser schmeckt.
    • In diesem Rezept habe ich das Kokosmehl weggelassen, dafür habe ich die Menge des Flohsamenschalenpulvers erhöht. Darum ist es wichtig besonders reines Pulver zu verwenden!

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    Ein anderes leckeres Hefeteig-Gebäck zur Faschingszeit sind die Ofenberliner.

    Zebra

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