Zero Waste: Pesto aus Kohlrabiblätter einfach selber machen!

Das Kohlrabiblatt-Pesto ist perfekt für die Kohlrabizeit.

Kohlrabiblatt-Pesto? Die meisten denken jetzt bestimmt: „Hä, Kohlrabiblätter kann man essen?“ Ja, kann man und als Pesto ist es auch noch verdammt lecker.

In diesem Beitrag bekommst du nicht nur das Rezept für das Pesto mit Kohlrabiblätter, sondern auch noch ein kleines FAQ zu den Zutaten. Außerdem bekommst du noch ein paar Ideen für Low Carb Kohlrabi-Rezepte.

Das Besondere an diesem Pesto:

Am Anfang habe ich die Kohlrabiblätter bereits im Supermarkt entfernt.

Diesen Fehler mache ich jetzt allerdings nicht mehr. Denn das satte Grün der Kohlrabi ist gesund, ist reich an Magnesium und Vitamin C.

Jetzt suche ich explizit nach Kohlrabi mit frischen und schönen Blättern. Natürlich sollte man hier darauf achten, dass der Kohlrabi möglichst aus dem Bio-Anbau kommt.

Da das Pesto ohne Zucker und ohne Stärke ist, eignet es sich perfekt für die Low Carb und ketogene Ernährung.

Kohlrabiblätter statt Basilikum

Früher hab ich die Blätter meiner Kohlrabi einfach weggeworfen. Mittlerweile achte ich beim Einkaufen sogar darauf, dass die Kohlrabi möglicht schöne und frische Blätter haben. Denn daraus lässt sich ein richtig leckeres Pesto zubereiten.

Für das Rezept wasche ich die Kohlrabiblätter gründlich, tupfe sie trocken und entferne die Stiele. Anschließend püriere ich sie zusammen mit Olivenöl und Mandeln. Zum Schluss schmecke ich das Pesto mit Salz, Pfeffer und Zitrone ab und rühre den geschriebenen Parmesan unter.

Mandeln und mögliche Alternativen

Für mein Kohlrabiblatt-Pesto verwende ich gehackte Mandeln. SIe passen geschmacklich gut zu den Kohlrabiblättern und lassen sich zusammen mit dem Öl einfach pürieren.

Du kannst aber auch andere Nüsse verwenden. Möglich sind zum Beispiel Walnüsse, Macadamianüsse oder Haselnüsse. Dadurch bekommt das Pesto jeweils einen etwas anderen Geschmack.

Auch Cashewkerne sind eine Möglichkeit. Diese enthalten aber mehr Kohlenhydrate als viele andere Nüsse.

Das richtige Öl für das Pesto

Ich verwende für mein Kohlrabiblatt-Pesto am liebsten natives Olivenöl extra. Es bringt einen eigenen Geschmack mit und passt gut zu den Mandeln und dem Parmesan.

Du kannst aber auch ein anderes Öl verwenden, wenn du kein Olivenöl magst oder gerade keines zu Hause hast. Möglich sind zum Beispiel Rapsöl oder Sonnenblumenöl.

Für was kann ich das Kohlrabiblatt-Pesto benutzen?

Du kannst es klasisch mit Gemüse(-nudeln) essen. Alternative kannst du es auch als Marinade für Gemüse oder Fleisch verwenden. Aber auch als Würze für Brot eignet es sich gut.

Kann ich die Kohlrabi-Stängel auch verarbeiten?

Ja, du kannst sie wie Kohlrabischalen, Zwiebelschalen, Sellerieschalen, Karottenschalen und Kerngehäuse von Paprikaschoten sammeln und daraus eine Gemüsebrühe kochen.

Ich friere es gerne ein, bis ich genug zusammen habe. Die Gemüsebrühe koche ich dann anschließend ein.

Leckere Kohlrabi-Rezepte:

Du suchst noch ein paar Kohlrabi-Rezepte? Dann empfehle ich diese Beiträge:

Weitere tolle Low Carb Rezepte findest du in meinem Buch: Das große Low Carb Kochbuch.

Das große Low Carb Kochbuch

Zum Kohlrabiblatt-Pesto Rezept

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Zutaten

Portionen anpassen:
60 g Kohlrabiblätter
6 EL Olivenöl
2 EL gehackte Mandeln
Salz/Pfeffer
Zitronensaft
2 - 3 EL Parmesan, gerieben

Schritte

  • Kohlrabiblätter schneiden

    Die Kohlrabiblätter waschen, trocken tupfen und die Stiele entfernen.

  • Zerkleinern

    Dann die Blätter mit dem Olivenöl und den Mandeln pürieren.

  • Abschmecken

    Die Kohlrabiblatt-Masse mit Salz/Pfeffer würzen und mit Zitronensaft abschmecken. Zum Schluss den Parmesan unterrühren.

  • Servieren

    Fertig ist das Kohlrabiblatt-Pesto.

Häufig gestellte Fragen

Für was kann ich das Kohlrabiblatt-Pesto benutzen?

Du kannst es klasisch mit Gemüse(-nudeln) essen. Alternative kannst du es auch als Marinade für Gemüse oder Fleisch verwenden. Aber auch als Würze für Brot eignet es sich gut.

Kann ich auch was anderes als Mandeln verwenden?

Ja, du kannst alternativ auch Walnüsse, Macadamianüsse oder Haselnüsse verwenden. Für eine vegane Variante kannst du auch Cashews nehmen, diese haben aber deutlich mehr Kohlenhydrate.

Eignet sich auch anderes Öl?

Theoretisch kannst du auch Sonnenblumenöl, Traubenkernöl oder Rapsöl benutzen, aber traditionell nimmt man natives Olivenöl extra. Es ist mild und kaltgepresst, dadurch ist es reich an Antioxidantien, Vitaminen und das Aroma kann sich besser entfalten.

Kann ich auch andere Gemüseblätter verwenden?

Neben den Kohlrabiblätter kannst du auch das Grün von Radieschen, Karotten, roter Bete oder Sellerie verarbeiten.

Kann ich die Kohlrabi-Stängel auch verarbeiten?

Ja, du kannst sie wie Kohlrabischalen, Zwiebelschalen, Sellerieschalen, Karottenschalen und Kerngehäuse von Paprikaschoten sammeln und daraus eine Gemüsebrühe kochen.

Ich friere es gerne ein, bis ich genug zusammen habe. Die Gemüsebrühe koche ich dann anschließend ein.

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