Mit meinem Rezept vom Low Carb Saganaki zeige ich dir wie man den griechischen Klassiker ganz ohne Mehl in der Heißluftfritteuse zubereiten kann. So kannst du ihn so richtig genießen, mit frischem Salat oder einer bunten Gemüsebeilage.
In diesem Beitrag bekommst du nicht nur das Rezept für das Low Carb Saganaki sondern auch Fragen und Antworten zu den Zutaten sowie weitere Low Carb Mittagessen Ideen.

Was ist Saganaki überhaupt?
Saganaki ist eine beliebte Vorspeise aus der griechischen Küche. Es bezeichnet die Kombination aus geschmolzenem Käse mit einem Knuspermantel.
Es wird oft als typisches Meze in Tavernen und Restaurants serviert. Man isst es frisch und heiß, wenn der Käse noch weich ist.
In meinem letzten Urlaub haben mein Freund und ich viel Saganaki gegessen und in jeder Taverne wurde er anders zubereitet. Er wurde in der Zeit entweder mit Brot, Zitrone, Balsamico-Essig oder Honig serviert.
Ich persönlich habe mich bei diesem Rezept für die Variante mit Keto Honig entschieden.

Welcher Käse wird für Saganaki verwendet?
Für mein Rezept verwende ich Feta aus Schafsmilch. Er ist in deutschen Supermärkten leicht erhältlich und hat einen kräftigen, salzigen Geschmack. Da Feta weicher und bröseliger als manche klassischen Saganaki-Käsesorten ist, hilft die Panade dabei, ihn während des Backens zusammen zu halten.
Traditionell werden für den Saganaki auch häufig feste griechische Käsesorten verwendet. Dazu gehört beispielsweise Kefalotyri, ein kräftiger Hartkäse aus Schafs- oder Ziegenmilch. Graviera schmeckt meist etwas milder und leicht nussig, während Kefalograviera Eigenschaften beider Sorten verbindet.
Auch Halloumi eignet sich durch seine feste Konsistenz gut zum Braten. Er schmilzt nicht so schnell und behält daher besonders seine Form. Je nach Geschmack ändert sich der Geschmack und auch die Konsistenz.
So funktioniert die Low Carb Panade
In der klassischen Variante wird der Käse häufig mit Mehl oder Semmelbrösel paniert. Für meine Low Carb Variante verwende ich stattdessen eine Mischung aus Parmesan und Kartoffelfasern.
Die Kombination sorgt für eine optimale Kruste und erinnert an eine tolle Panade wie mit Semmelbrösel.
Die Alternative zu Kartoffelfasern
Ich werde oft gefragt, ob ich statt Kartoffelfasern auch Bambusfasern verwenden kann. Das empfehle ich aber nicht, da Bambusfasern eine andere Bindefähigkeit und vorallem einen anderen Geschmack haben. Ich empfehle dir eher dann nur Parmesan zu verwenden, auch wenn das deutlich würziger wird.
Zubereitung in der Heißluftfritteuse
Ich bereite das Low Carb Saganaki in meinem Mutlikocher mit Heißluftfritteusenfunktion zu. Die heiße, zirkulierende Luft sorgt dafür, dass die Panade gleichmäßig bräunt, ohne dass der Käse in einer größeren Menge Öl ausgebacken werden muss.

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Zum Low Carb Saganaki Rezept
Zutaten
| 400 g Feta | |
| 50 g Parmesan, gerieben | |
| 2 EL Kartoffelfasern | |
| 1 Eier (Größe M) | |
| Salz/Pfeffer | |
| Olivenöl |
Küchenutensilien
| Ninja Foodi Multikocher |
Schritte
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Panade vermengen
Parmesan und Kartoffelfasern sowie Salz und Pfeffer vermengen.
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Ei verquirlen
Das Ei in einer flachen Schüssel verquirlen.
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Panierstraße aufbauen
Den Käse zuerst im Ei und dann im Parmesanmix wälzen.
-
Olivenöl dazu geben
Olivenöl aufpinseln oder aufsprühen. Durch das Eigenfett des Parmesans, wird nicht so viel Öl benötigt.
-
Ausbacken
Auf eine Beschichtete Unterfläche legen und bei 160° etwa 10 Minuten backen, gegebenenfalls einmal umdrehen.
-
Genießen
Den Low Carb Saganaki sofort genießen.
Häufig gestellte Fragen
Ist das Rezept auch Keto?
Selbstverständlich, da ich bei meinem Rezept statt auf Mehl auf Parmesan und Kartoffelfasern setze.
Kann ich das Rezept auch ohne Heißluftfritteuse zubereiten?
Ich habe es in meinem Ninja Mulitkocher mit Heißluftfritteusen Funktion zubereitet, weil es einfach praktisch ist. Aber du könntest es auch im Backofen oder in der Pfanne zubereiten.
Bei der Variante in der Pfanne, solltest du darauf achten, dass das Fett heiß genug ist, damit die Panade nicht an der Pfanne klebt.













Habe ich heute mit Ziegenmilch- Feta ausprobiert, dazu gab es grünen Salat. Sehr lecker! Werde ich jetzt öfters machen. Danke für das Rezept